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Büromöbel wollen richtig gepflegt werden

 Möbelpflege: Kein Kunstwerk, aber es gibt einiges zu beachten

 

Für ein angenehmes Arbeitsgefühl sind hochwertige Büromöbel eine ideale Voraussetzung. Damit die Freude am schön eingerichteten Büro auch lange währt, ist eine angemessene Pflege von Schreibstich, Schubladenschrank und Co. von Nöten. Beginnend mit der regelmäßigen oberflächlichen Reinigung der Büromöbel, wie dem Abwischen frisch verursachter und direkt sichtbarer Verschmutzungen. So ist bestimmt niemand darauf erpicht, die Kaffee- oder Teeabdrücke vom Vortag bei Arbeitsbeginn vorzufinden. Ergänzt werden die regelmäßigen Säuberungen durch eine echte, umfassende Grundreinigung, welche wirklich alle Ecken des Büromöbels erfasst und mindestens einmal, besser zwei mal im Jahr durchgeführt werden sollte. Bei einer solchen Grundreinigung wird wirklich jede Ecke des Büromöbels gereinigt und gepflegt. Sie trägt somit dazu bei, eine schöne Optik des Büromöbels und seinen Wert über viele Jahre zu erhalten.

 

Aktenschränke, Regale und Schreibtische

Glatte Oberflächen sind meist einfach zu reinigen. Die Flächen und Fächer der Regale, Schreibtische und Aktenschränke sollten frei- und ausgeräumt werden, um dann mit einem angefeuchtetem Tuch, dem eventuell ein Tropfen Spüli aufgetragen wurde, die Oberflächen ab-, beziehungsweise auszuwischen. Gerade bei Schreibtischschubladen empfiehlt es sich, diese vorher mit einer kleinen Düse des Staubsaugers auszusaugen. Nach dem Abwischen kann mit einem feinem Tuch nach getrocknet und bei glänzenden Oberflächen poliert werden.

Beachtet werden muss, dass keine scharfen chemischen Reinigungsmittel verwendet werden sollten. Neben dem schon erwähntem Spüli kann auch Kernseife oder Neutralseife benutzt werden. Auch sollte bei Holz darauf geachtet werden, dass bei besonders grobporigen Holzarten eine nasse Reinigung schädlich für das Holz sein kann. Es sollte weiterhin immer in Richtung der Maserung geputzt werden und nicht gegen den Strich!

Vaseline kann bei allen Möbeln mit Scharnieren, also üblicherweise Büroschränke, diese wieder schön gängig machen und beugt etwaigem quietschen vor. Der Clou hierbei ist, dass Vaseline nicht so schnell trocknet wie Öl. Somit reicht ihr Einsatz meist einmal im Jahr bei der umfangreichen Grundreinigung aus. Am besten benutzt man einen kleinen Pinsel um die Scharniere gründlich einzuschmieren, jedoch sollte man Vorsicht walten lassen, was die Menge betrifft. Bei späterer Berührung hinterlässt Vaseline hässliche schwarze Flecken auf der Kleidung.

 

Ein selbst gemachtes Putzmittel für Holzmöbel

Für Holzmöbel lässt sich leicht ein umweltschonender und wirksamer Reiniger selbst herstellen:

120 ml natives Olivenöl mit 120 ml Essigessenz und vier Teelöffel Zitronensaft zusammen in eine Sprühflasche geben. Das Ganze dann für ungefähr eine halbe bis eine Minute kräftig schütteln. Der so hergestellte Reiniger sollte am besten auf ein weiches Tuch aufgetragen werden, mit welchem die Möbel dann gereinigt und poliert werden.

 

Hartnäckige Flecken auf geölten oder gelaugte Holzoberflächen

Gelaugte oder geölte Möbeloberflächen sind, wie alle anderen Möbel auch regelmäßig abzustauben und mit einem leicht feuchtem Tuch abzuwischen. Wenn hierzu das klare Wasser nicht ausreicht, kann man auch ein Tuch mit Seifenlauge befeuchten und die Oberfläche hiermit putzen (gut auswringen ist wichtig). Hilft auch das nicht bei starken Verschmutzungen, kann man auch feinkörniges Schleifpapier nehmen und die verschmutzte Stelle hiermit vorsichtig bearbeiten (niemals bei lackierten Möbeln). Anschließend tägt man Kernseife auf ein feuchtes Tuch auf, bearbeitet die Stelle noch einmal damit und wartet, bis diese trocken ist. Anschließend wird die bearbeitete Stelle mit Paraffinöl wieder versiegelt. Hierzu die Stelle einreiben, das Öl einziehen lassen und nach fünf bis zehn Minuten mit einem nicht fusselnden Tuch gut nach polieren.

 

Wasserflecken entfernen

Wer einmal unachtsam war und mit der Teetasse doch einen Wasserfleck verursacht hat, kann diesem mit Zahnpasta beikommen. Einfach etwas Zahnpasta auf ein weiches Tuch geben und den Fleck durch reiben entfernen. Wenn die Oberfläche robust ist und der Fleck besonders hartnäckig, empfiehlt es sich, etwas Natron aus dem Supermarkt hinzuzugeben. Anschließend wird die betreffende Stelle noch mit einem weichen Tuch nach poliert.
In der jetzt kommenden Adventszeit gelangen leider auch manchmal Wachsflecken von Kerzen auf die Oberflächen der Möbel. Dem kann man beikommen, indem man das Wachs zunächst mit einem Fön aufweicht und dann mit einem saugfähigen Tuch das Wachs wegwischt. Anschließend wir noch mit etwas Essigwasser und dann mit klarem Wasser nachgearbeitet.
Wenn leichte Kratzer die Schreibtischoberfläche verunstalten, hilft hier die gute alte Haselnuss. Ja, richtig gehört, einfach eine Haselnuss in der Mitte teilen und anschließend mit der halbierten Nuss über den Kratzer reiben. Anschließend wird noch nach poliert. Nun sollte von dem Kratzer nichts mehr zu sehen sein.

 

Kunststoffbeschichtete Möbel pflegen

Kunststoffbeschichtete Möbel sind in der Regel sehr widerstandsfähig. Dennoch bedürfen auch sie der Pflege. Neben dem regelmäßigen Abwischen mit einem feuchten Wischtuch sollte häufig trocken gewischt werden. So lassen sich Kratzer in der Oberfläche vermeiden. Auf keinen Fall sollte Scheuermittel zum Einsatz kommen. Dieses enthält kleine Schleifpartikel, die die Möbeloberflächen beschädigen können. Im Handel erhältlich sind spezielle Kunststoffreiniger, die besonders geeignet sind für die Pflege von Möbeln mit Kunststoffbeschichtung. Beim Kauf dieser Pflegemittel sollte darauf geachtet werden, dass auf der Verpackung auch kunststoffbeschichtete Flächen bei den Anwendungsgebieten angegeben sind. Lassen Sie sich im Zweifel beraten.

 

Stühle und Sitzmöbel

Schwieriger wird die Sache bei Bürostühlen und Konferenzstühlen. Bauartbedingt finden sich – gerade durch ergonomische Optimierung – an diesen Möbeln viele Ritzen und Kanten, in die der Schmutz eindringen kann. Neben dem Abwischen der glatten Bauteile hilft hier manchmal nur Reinigungsbürsten oder Pinsel.

Die Bezugsstoffe sind besonders zu behandeln. Ziehen sie neben Staub auch Körperfette und Salze an, ist hier für die gründliche Reinigung etwas mehr Aufwand nötig. Neben einem Staubsauger mit Möbeldüse kann hier auch Polsterschaum seine Anwendung finden, was eine tiefenwirksamere Reinigung verspricht. Keine gute Idee sind hier vermeintliche Hausmittel wie beispielsweise Rasierschaum – diese können hässliche Flecken auf dem Polster hinterlassen und das Möbel im schlimmsten Fall ganz ruinieren.

Ein Dampfreiniger kann hier auch von Vorteil sein, dann kann nämlich auf Polsterschaum verzichtet werden, solange keine besonders unansehnlichen Flecken vorhanden sind.

 

Die Pflege von Polstern – Schritt für Schritt erklärt

 

Beachten Sie, dass es sich hier nur um allgemeine Hinweise handelt. Beachten Sie Herstellerhinweise und testen Sie die Reinigung vorher an einer unauffälligen Stelle!

 

Reinigung mit Hilfe von Polsterschaum

  • Oberflächen absaugen – auch die Fugendüse verwenden.

  • Um weiteren Schmutz aus den Polstern zu lösen, kommt die Bürste zum Einsatz – anschließend ein weiteres Mal absaugen. Danach den Polsterschaum auftragen.

  • Nachdem der Schaum abgetrocknet ist und allen Schmutz aufgenommen hat, kann auch dieser abgesaugt werden.

  • Nun kommt wieder die Bürste zum Einsatz, danach noch ein mal absaugen.

  • Sollten noch auffällige Flecken zu sehen sein, hilft oft ein sauberes Tuch, warmes Wasser und Spülmittel. Ansonsten gibt es auch spezielle Fleckenmittel.

 

Reinigung mit Hilfe eines Dampfreinigers

  • Damit bei der Reinigung mit einem Dampfreiniger nicht noch mehr Schmutz in das Polster eingearbeitet wird, sollte das Möbelstück vorher gründlich mit dem Staubsauger abgesaugt werden.

  • Den Dampfreiniger sollte man soweit wie möglich bezüglich Dampfmenge und -stärke herungerregeln. Es sollte eine Bürste gewählt werden, die mit einem feinem Tuch bespannt werden kann.

  • Es sollte dann beim Schlussendlichen Einsatz darauf geachtet werden, dann die verschmutzte Stelle nicht zu lange mit Dampf bearbeitet wird, sonst kann die Feuchtigkeit zu tief eindringen. Gegenbefalls mit einem trockenen Tuch nachbehandeln.

 

Schäden vorbeugen – so halten Holzmöbel lange

Viele Schäden an Büromöbeln ließen sich verhindern:

 

  • Benutzen Sie beispielsweise immer Untersetzer, wenn Sie die heiße Kaffee- oder Teetasse auf Ihren Schreibtisch stellen. Sollte mal etwas danebengehen, wischen Sie die Flüssigkeit gleich mit einem trockenem Tuch auf – so hat sie keine Chance in das Holz einzudringen.

  • Benutzen Sie Mousepads! Oft wird heute kein Mousepad mehr verwendet – die Zeiten der „Kugelmäuse“ sind vorbei und die modernen optischen Eingabegeräte funktionieren heutzutage auf nahezu allen Oberflächen gut. Trotzdem nutzt die Lackierung dort, wo die Maus üblicherweise liegt im Laufe der Zeit stark ab. Dies ließe sich durch ein schickes – häufig auch individuell gestaltbares – Mousepad verhindern.

  • Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel. Die falschen Putz-Utensilien können die Oberfläche der schönen Büromöbel beschädigen.

  • Holz ist ein Naturwerkstoff. Er reagiert auf zu feuchtes oder zu trockenes Raumklima – somit empfiehlt es sich, regelmäßig zu lüften und die Raumtemperatur auf einem konstanten Niveau zu halten.

  • Holz dunkelt im Laufe der Zeit nach, das lässt sich nicht verhindern und ist ganz natürlich. Wenn Sie Ihre Büromöbel nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen, lässt sich dieser Prozess verlangsamen. Wenn beispielsweise ein Schreibtisch mit einer Seite nahe am Fenster steht, empfiehlt es sich, diesen nach einiger Zeit zu wenden, so dass die andere Seite zum Fenster zeigt. So dunkeln dann im Idealfall beide Seiten gleichmäßig nach.

  • Verwenden Sie keine Mikrofasertücher für Büromöbel aus Holz. Viele Mikrofasertücher färben ab und die Farben setzen sich dann in den Poren des Holzes ab. Das Mikrofasertuch wirkt mit seinen vielen feinen Fasern zudem wie feines Schmirgelpapier. Hierdurch verlieren die Möbel merklich an Glanz. Wird zudem eine Stelle intensiver bearbeitet, nimmt die Lackdichte ab und es entsteht ein sehr uneinheitliches Bild.

  • Befinden sich neben den modernen Büromöbeln zum Beispiel noch antike Möbel mit Schellackpolitur im Büro, gilt es hier einige Besonderheiten zu beachten. Es sollte möglichst destilliertes Wasser und ein feines Baumwolltuch, das nicht fusselt verwendet werden. Ein bisschen grüne Seife bewirkt wahre Wunder. Wichtig ist, dass nach dem Reinigen die Oberfläche nicht an der Luft von allein trocknet, sondern diese gründlich trocken gerieben werden muss, sonst kann die Schellackpolitur beschädigt werden.


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